Im Gemeindebrief zum Advent 2004 hatten wir erstmals die Idee einer Stiftungsgründung veröffentlicht. Dort hieß es: „dem Gemeindeleben Zukunft geben, darin besteht der Sinn unserer Stiftungsinitiative. Und natürlich wollen wir viele von Ihnen ‚an-stiften’ mitzumachen.“ Dazu konnten wir bis heute mehr als 350 Stifterinnen und Stifter gewinnen. Mehrfach ist die Stiftung auch bei Geburtstagen und anlässlich von Trauerfeiern großzügig bedacht worden.

Die Errichtung der Stiftung „Unsere Gemeinde“ erfolgte durch Presbyteriumsbeschluss am 10. Februar 2005. Das Stiftungskapital von damals haben wir inzwischen mehr als verzehnfacht. Aus Spenden und Zinsen sind seither rund 5600 Euro der praktischen Gemeindearbeit zugeflossen. Das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland hat am 17.04.05 die vorgelegte Satzung genehmigt und im kirchlichen Amtsblatt Nr. 5 vom 17.05.05 veröffentlicht. Seit dem 18.01.2007 ist unsere Stiftung durch Bescheinigung des Finanzamtes Saarbrücken als gemeinnützig anerkannt. Im Jahr 2010 feiern wir folglich schon ihren 5. Geburtstag.

Über den Sinn und Zweck unserer Stiftung hat schon der erste Jahresbericht treffend festgestellt:

„Mit unserer Stiftungsgründung haben wir uns gut christlich entschieden, lieber ‚unsere Lichter’ leuchten zu lassen, als das ‚Dunkel’ zu beklagen, also zu handeln und nicht zu erleiden. Denn durch den stetigen Rückgang der zur Verfügung stehenden Mittel wäre unsere Kirchengemeinde langfristig nicht mehr in der Lage ihre vielfältigen Aufgaben in der Gemeindearbeit wahrzunehmen.

Die Stiftung ‚Unsere Gemeinde’ fördert und sichert daher die praktische Gemeindearbeit in Scheidt und Rentrisch, insbesondere die zahlreichen Aktivitäten für Kinder, Jugendliche und Familien. Wir knüpfen dabei bewusst an alte Traditionen des Stiftungswesens an, nach denen sich Menschen schon immer für ‚Ihre Kirche’ und Gemeinde auch freiwillig finanziell engagiert haben.

Ein Wesensmerkmal der Stiftung ist, dass nur die Erträge aus dem Stiftungskapital zur Finanzierung von Aufgaben herangezogen werden dürfen, das Stiftungskapital selbst bleibt erhalten und wird nicht angetastet. Deshalb muss sie langfristig und ausdauernd auf- und ausgebaut werden.“

So können Sie jederzeit an diesem Auf- und Ausbau auf zweierlei Art mitwirken. Findet sich der Zusatz „Zustiftung“ auf Ihrer Überweisung, sorgen Sie damit dafür, dass Ihre Geldspende sofort und unwiderruflich dem Stiftungsvermögen zugeführt wird und damit unmittelbar zum Wachstum unserer Stiftung beiträgt. Schreiben Sie „Spende“ auf das Überweisungsformular, dann steht das Geld entweder im laufenden Jahr dem Stiftungszweck, der Unterstützung unserer praktischen Gemeindearbeit, zur Verfügung oder kann zur Sicherung der Arbeitsfelder in Rücklagen angespart werden. Über die Verwendung entscheidet der Stiftungsrat.

Herzlichen Dank für Ihre freundliche Unterstützung unseres Stiftungswerkes!

Pfarrer Uwe Herrmann, Vorsitzender

für den Stiftungsrat (2009)